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Montag, 25. Januar 2016

Altersvorsorge neu denken - Der Ruhestandsplaner Tobias Kellert

Die Niedrigzinspolitik der EZB (Europäischen Zentralbank) hält weiter an. Die Lebensversicherer senken Ihre Überschüsse, die Ablaufleistungen sinken. Die Allianz Lebensversicherung rät vom Abschluss klassischer Lebensversicherungen ab.
Damit ist klar, dass die herkömmliche, weit verbreitete Form der Altersvorsorge nicht mehr funktionieren kann. 




Montag, 7. Dezember 2015

Niedrigzinsphase hält an - Ruhestandsplaner Tobias Kellert

In diesen Tagen geht es wieder durch die Presse: die EZB (Europäische Zentralbank) hält an ihrer Niedrigzinspolitik fest, sie flutet weiter die Märkte mit frischem, billigen Geld indem sie Staatsanleihen aufkauft. Banken, die ihr Geld bei der EZB parken, zahlen Strafzinsen. Die Allianzversicherung rät vom Abschluss klassischer Lebensversicherungen ab.  
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Das alles hat einen großen Einfluss auf den gemeinen Bürger, seinen Vermögensaufbau und seine Altersvorsorge bzw. Ruhestandsplanung. Ich möchte heute weniger die Volkswirtschaftlichen Vor und Nachteile erörtern, sondern viel mehr über die Bedeutung für den privaten Haushalt diskutieren.
Es gibt dabei – wie so oft im Leben – Vorteile und Nachteile. 


Mittwoch, 18. November 2015

Praxiserfahrung: Warum sich aktives Management lohnt - Tobias Kellert - Ruhestandsplaner

Immer öfters gerate ich an Menschen, die ihre Depots selber zusammenstellen und sich selber um ihre Depots „kümmern“.  Dabei habe ich in letzten mehr als 10 Jahren kein einziges Depot gezeigt bekommen, das sich besser entwickelt hat als die Portfoliodienstleistungen, die ich meinen Mandanten empfehle. 

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Ja, aktives Management kostet Geld! Immer, wenn jemand professionell für mich arbeitet, möchte er vergütet werden. Ja, auch wir verdienen am aktiven Management Geld – nur so können wir
unsere Mandanten langfristig und nachhaltig betreuen! Dass aktives Management Geld kostet, ist einer der Hauptargumente, die gegen jenes vorgebracht werden.

Dieses Argument ist aber wenig stichhaltig, wenn man sieht, dass aktives Management einen echten Mehrwert liefert. Lassen Sie uns diesen Benefit mal anschauen:

Risiken minimieren

Sie suchen sich einzelne Fonds, einzelne Aktien, einzelne Anlagen heraus:
Wissen Sie genau, welche Risiken Sie eingehen? Wissen Sie was in den Anlagen steckt? Wissen Sie wie gemanagt wird? Wissen Sie, welche Risiken sie vielleicht sogar kumulieren?

In aller Regel, so meine langjährige Erfahrung, wissen die meisten genau das nicht.

Viele suchen sich einen Fond aus und bleiben dabei. Ob dieser noch das richtige macht und erfolgreich ist oder mittlerweile ungeeignet ist, wird nicht überprüft oder ist auch schwer zu überprüfen. Und was wäre die richtige Alternative? Fragen über Fragen.

Professionelle Portfoliodienstleitungen minimieren die Risikien.

Management ist da
Ein professionelles Management kümmert sich auch um Ihr Geld, wenn Sie im Urlaub sind, oder krank oder mit anderen Dingen beschäftigt sind. Es hat auch Informationsquellen, die dem gemeinen Menschen nicht zur Verfügung stehen.

Und ein Management kann handeln. Und handelt auch zeitnah und im Sinne der Mandanten, die ihr Geld anvertrauen.

Viel bessere Ergebnisse
Das zweite immer wieder vorgebrachte Argument lautet, dass das aktive Management nicht immer den Index schlägt.

Nun ist es im Leben immer so, dass es Menschen gibt, die unterdurchschnittlich effektiv ihre Arbeit verrichten. In jeder Branche, in jedem Land. So halt auch bei der Vermögensverwaltung. Aber es gibt auch immer Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Und wir leben immer noch in einem freien Land und können uns aussuchen, mit wem wir erfolgreich zusammen arbeiten wollen.

Es gibt auch Verwalter und Systeme, die erfolgreich arbeiten und dieses seit vielen Jahren erwiesen haben. Genau mit denen arbeiten wir zusammen – zum Wohle unserer Mandanten.
Dabei ist es wichtiger die richtigen Konzepte zu wählen als einzelne Köpfe. Denn Menschen sind austauschbar und werden auch ausgetauscht. Aber Strategien und Konzepte können unabhängig von Einzelpersonen durchgeführt werden und sind damit langfristig nachhaltiger und erfolgreicher als eine One-Man-Show und sei sie auch noch so gut vermarktet. 

Mir wurden in den letzten Jahren etliche selbst verwaltete Depots gezeigt. Bei all diesen selbst verwalteten Depots – ob nun mit Aktien, mit Anleihen, mit Fonds, mit Mischfonds, mit ETF´s oder womit auch immer – war keines dabei, das erfolgreicher war, als unsere Portfoliodienstleistungen in den jeweils gleichen Risikoklassen. Das ist meine langfristige Beratererfahrung!

Freiheit: Zeit, viel Zeit:
Die Tage rief mich ein Mandant an und meinte, er hätte Geld in sein Depot eingezahlt, ich solle das entsprechend der Vorgaben anlegen. Er wäre sehr froh, dass sich Profis darum kümmern, dann könne er sich auf die Sachen konzentrieren, die ihm am Herzen liegen. Er führe am Wochenende mit seinen Jugendlichen auf Lager.

So ist es. Wir haben jede Stunde nur einmal. Zu wissen, dass wichtige Dinge des Lebens in guten Händen sind, schenkt eine große Freiheit: Freiheit für Menschen, die einem am Herzen liegen, Freiheit für Aufgaben, die sonst keiner machen kann, Freiheit für Hobbies, die Spaß machen und entspannen.

Diese Freiheit kann so kostbar sein und ich gönne sie jedem.
Diejenigen, die sich selber aktiv um ihre Anlagen kümmern wollen, müssen und werden sehr viel Zeit und Ehrgeiz in diese Angelegenheit stecken und dennoch nicht die Professionalität erreichen, die eine ganze Mannschaft an erfolgreichen Profis bieten kann. Wollen sie den Preis bezahlen?

Profis für Profis
Sie sind Profi auf Ihrem Gebiet. Vielleicht als Chirurg und können hervorragend Organe transplantieren, oder als Ingenieur und können hochwertige Maschinen entwickeln und vertreiben.
Oder als Lehrer und begeistern die Schüler mit einem wertigen, kurzweiligen Unterricht. Oder, oder, oder…. Mit ihrer Professionalität verdienen sie ihr Geld. Zurecht!

Wer Profi ist in seinem Gebiet, weiß auch zu schätzen, dass andere Menschen in anderen Gebieten ihre Profession haben. Und er weiß diese für sich zu nutzen. Wahre Profis lassen Profis ran! So funktioniert eine ganze arbeitsteilige Gesellschaft überaus erfolgreich.

Deswegen stehen wir mit unserem Knowhow und unseren Vermögensmanagern gerne und langfristig zur Seite. Als Profi für Profis, die Profis zu schätzen wissen. 


Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
Rottstr. 33
52068 Aachen 


Termin:
http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/

Donnerstag, 12. November 2015

Raten und Renditen nach Einstiegsalter für Deinen Ruhestand - Tobias Kellert

Je früher mit der Altersvorsorge angefangen wird, desto einfacher ist die finanzielle Freiheit im Alter zu erreichen. Die Chancen eines frühen Einstiegs sind enorm.

 

Dennoch hört man immer wieder, es könne auch später ein Einstieg in die Altersvorsorge erfolgen. Das ist richtig, hat aber Auswirkungen, die bei näherer Betrachtung überraschen werden. Diese Betrachtung wollen wir an einem Beispiel vornehmen: 

Ein heute 27-jähriger Berufseinsteiger hat vor einen Jahr die Hochschule verlassen und angefangen zu arbeiten. Er ist mit einem für Hochschulabsolventen gewöhnlichen Jahresgehalt von 42.000 € in den Beruf eingestiegen. Das ergibt ein monatliches Nettogehalt von rund 2160 € (Steuerklasse I, keine Kirchensteuer).

Er plant damit, ab Rentenbeginn monatlich eine Kaufkraft von rund 800 € (1000 € brutto) aus einer privaten Altersvorsorge zur Verfügung zu haben. Bei 2% Inflation ergibt das einen Betrag von 2208 €.
Dafür ist ein Kapital von 600.000 € zum Rentenbeginn mit  67 Jahren notwendig. (Annahme: weitere 30 Jahre Lebenserwartung und Rendite 2% über Inflation im Rentenalter).

Mit dem Garantiezins einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung erhalten wir eine monatliche Sparrate von 966 €. Dieses Konzept ist für den Berufseinsteiger nicht dauerhaft tragbar.
Also rechnen wir mit 5% Rendite. Das ergibt eine Rate von 405 € monatlich. 

Bei 6% Rendite sind es 315 €, die monatlich gespart werden müssen. Das erscheint ihm ein sinnvolles Konzept. 


Würde er statt mit 27 Jahren ein Jahr später anfangen, steigt die Rate bereits auf 336 €. Das eine Jahr mehr kostet ihn bereits 21 Euro jeden Monat! Wartet er 5 Jahre steigt die monatliche Rate auf 437 €. Das sind schon 122 € mehr – jeden Monat.

Mit 37 Jahren ist eine Sparrate von 616 € fällig, mit 42 Jahren sind es 887 €. Mit 47 Jahren sind es 1323 €.

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Wir halten fest: mit jeden 10 Jahren warten verdoppelt sich ungefähr die Sparrate.
Nun wäre die Alternative, statt der Rate das Risiko zu verändern und damit mehr Rendite zu erzielen.
Ein Jahr mit dem Einstieg zu warten erhöht die notwendige Rendite von 6% auf 6,26%!
Die ersten 5 Jahre nicht zu sparen, sorgt dafür dass eine Rendite von rund 7,5 % notwendig wird, nach 10 Jahren sind es 9,6 %.


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Unser Berufseinsteiger sieht den Zusammenhang unmittelbar ein und fängt jetzt mit der Altersvorsorge an. Höhere Risiken möchte er nicht eingehen. Und eine deutlich größere Sparrate kann er mit einem direkten Einstieg vermeiden.
Wie er seinen Sparvorgang für ihn ideal und damit steueroptimiert und flexibel gestalten kann, bespricht er mit seinem Ruhestandsplaner.

Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
Rottstr. 33
52068 Aachen

Termin:
http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/

Der Durchschnittsverdiener und seine Altersversorgung - Tobias Kellert - Ruhestandsplaner

Er verdient genauso viel wie der Durchschnitt aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unserem Land bei einer vollen Stelle. In diesem Jahr sind das 2916,58 € brutto. Betrachten wir ihn einmal näher und schauen wie seine Versorgung aussieht:




Durch seine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erwirbt er im Laufe dieses Kalenderjahres (2015) genau einen Rentenpunkt. Dafür zahlt dieses Jahr 3272,40 € in die gesetzliche Rentenversicherung ein und sein Arbeitgeber die gleiche Summe nochmal dazu. Mit diesem Rentenpunkt erwirbt er einen monatlichen Rentenanspruch von aktuell 29,21 € brutto. Darauf zahlt er Steuern sowie Beiträge zur Krankenkasse und zur Pflegeversicherung. Diese Beiträge belaufen sich aktuell auf 10,8% der Rente.
Die Steuersituation ist individuell.


Wenn dieser Eckrentner mindestens Hartz4 Niveau (ca. 769 € inkl. Miete und Heizkosten Grundsicherung im Alter gemäß Bundessozialministerium) haben möchte, muss er 29,6 Jahre arbeiten. Bei allen weiteren Beiträgen fällt seine Rente höher aus. 

Nun gehen wir mal davon aus, er wäre mit 22 Jahren nach einer entgeltfreien Ausbildung in den Beruf eingestiegen und würde jedes Jahr genau den Durchschnitt verdienen. Dann hat im Alter von 67 Jahren genau 45 Beitragsjahre und damit 45 Rentenpunkte zusammen. 

Damit erhält er eine Bruttorente von 1.314 € monatlich. Sein aktuelles Gehalt von 2916,58 € brutto ergibt bei Steuerklasse I und keiner Kirchensteuer netto 1870 €.  Bei einem Renteneintritt in diesem Jahr beträgt seine Nettorente 1.177 €. Beim Rentenbeginn im Jahre 2040 sind es nur noch 1084 €.
Sein Einkommen reduziert sich somit von einem Tag auf den nächsten um rund 700-800 €!!


Und das in dem Monat, wo er nun endlich mal Zeit hat, sich um seine Hobbies zu kümmern, zu Reisen und all die Dinge zu tun, zu denen er neben der Arbeit ein Leben lang nicht wirklich gekommen ist. 

Wer wissen wir, was das bedeutet, kann ja mal versuchen, jeden Monat 35-40% seines Gehaltes zur Seite zu legen. Wie lange halten sie durch?

Wie gestaltet unser Durchschnittsverdiener eine Altersversorgung?
Auch beim Alter lassen wir ihn einfach durchschnittlich sein. Er hat also genau die Hälfte seines Erwerbslebens noch vor sich. Damit ist er also 44 Jahre alt und im bleiben noch 23 Jahre bis zum Rentenbeginn. 

Er muss jeden Monat Geld für die Altersversorgung erübrigen!
Sagen sie mir bitte jetzt nicht, das ginge nicht.
150 € gehen immer! Woher ich das weiß?
Na ich beobachte Menschen und kann denken!
Vom Hartz4ler bis zum Vorstandsvorsitzenden, vom Oberschüler bis zum Rentner gibt es Raucher.
Ich gönne jedem seine Zigarette. Aber wenn es in jeder gesellschaftlichen Schicht möglich ist, monatlich 150 € für Zigaretten  zu verbrauchen, sind auch stets 150 € für eine solide Altersvorsorge drin. 


Also 150 € sind für unseren Durchschnittsverdiener drin.
Nun muss er seine Altersvorsorge nicht alleine stemmen. Es gibt immer Möglichkeiten der Förderung, etwa in der Riesterrente:
Um die volle Zulage zu erhalten, muss er monatlich 104 € in einen Riester-Sparplan einzahlen. 

154 € Zulage jährlich kommen ebenso dazu wie er auch noch einen Steuervorteil von 265 € im Jahr erhält. Das reduziert seinen Nettoaufwand auf 82 € mtl. 

Von den 150 € verbleiben 68 €, die er beispielsweise in einen Sparplan für ein aktives Portfoliomanagement mit einer Aktienquote von 70% investieren kann.
Rechnen wir vorsichtig mit einer durchschnittlichen Wertentwicklung des Depots von 6% p.a..
Und nehmen wir an, dass er am Anfang  einen Einmalbeitrag von 10.000 € leisten kann. Das Geld liegt auf einen Tagesgeldkonto.   


Der Fondssparplan sorgt für ein Vermögen von 77.590 € zu Rentenbeginn. Daraus ergibt sich bei einer Lebenserwartung von 95 Jahren eine mögliche Rente von 470 €.

Den Riester gestalten wir als Fondsparplan und legen hier vorsichtig eine Wertentwicklung von 4% p.a. zugrunde. Dann ergibt der Riester-Vertrag bei einem möglichen Anbieter eine Rente von monatlich 215 €. 

Zusammen hat unser Durchschnittsrentner brutto rund 685 € mehr. Mit dieser Vorsorge kommt er wieder in den vorher gewohnten Einkommensbereich, weil dann die Sparrate von 150 € monatlich für die Altersvorsorge entfällt. 

Altersvorsorge geht immer. Es ist die Frage nach einer intelligenten, passenden Gestaltung!

Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
Rottstr. 33
52068 Aachen

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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Welche Risiken kann, darf und muss ich bei Geldanlagen eingehen - Ruhestandsplaner Tobias Kellert

… und warum ein Totalverlust unbedingt vermieden werden muss
In den letzten Jahren sind mir immer wieder Menschen begegnet, die eigentlich nicht unvermögend waren, aber im entscheidenden Moment, die falschen Risiken eingegangen sind. Teilweise wurden sie schlecht beraten, teilweise haben sie die Fehler auch selber gemacht.





Betrachten wir mal 2 Beispiele:  
Ein ehemaliger Leiter einer öffentlichen Institution erklärte mir, er habe bei der Firma Babcock Borsig gelernt und danach jährlich in Aktien des Unternehmens investiert. So hatte er rund 400.000 Euro in dieses Unternehmen investiert. Leider war er auch investiert im September 2002 als das Unternehmen Konkurs ging. Damit war ein großer Teil seiner Lebenssparleistung wertlos.  
Nun war der Fehler nicht, in Unternehmen zu investieren – das ist nach wie vor eine sehr interessante und langfristig profitable Investition. Der Fehler war, die Investitionen nicht breit zu streuen. Wäre er mit seinen 400.000 Euro beispielsweise in 1.000 Unternehmen weltweit investiert gewesen, dann hätte dieser eine Konkurs mit vielleicht 400 Euro zu Buche geschlagen und wäre gut verkraftbar gewesen.
Vor einiger Zeit fuhr mich ein Fahrer. Der Mann war schon weit über 70 und ich fragte ihn, ob er fährt, weil es ihm Spaß macht oder um sich etwas dazu zu verdienen. Er meinte, dass es ihm zum Glück nach wie vor Spaß mache, aber er voll arbeiten würde, weil sein im Erwerbsleben erworbenes Vermögen weg wäre. Er war stets selbständig und habe mit Lebensversicherungen vorgesorgt. Mit 64 wurden diese alle ausgezahlt, rund 2 Millionen Euro. Diese Summe hätte seiner Frau und ihm auch locker – geeignet angelegt – bis zum Lebensende gereicht. 
Nun hatte er dann dieses Geld in eine geschlossene Beteiligung in Form einer KG gesteckt und sich 2 Jahre über schöne Auszahlungen gefreut. Dann ging diese KG leider Pleite und er erlitt mit seinem ganzen Vermögen den Totalverlust.
Zu dem oben beschriebenen Fehler alles aus eine Karte zu setzen, kam noch die Anlageform, die das Risiko des Totalverlustes bewusst in Kauf nimmt. Das Risiko des Totalverlustes ist immer unbedingt zu vermeiden. Dieses kann nur bei ganz breiter Streuung mit kleinen Summen eingegangen werden.
Das Problem wäre in beiden Fällen nicht gewesen, wenn die Werte der Kapitalanlagen geschwankt hätten. Das hätten beide locker verkraften können. Das Problem war jeweils, dass alles (oder vieles) auf einen Einzelwert gesetzt wurde und dieser dann von seiner Möglichkeit des Totalverlustes Gebrauch gemacht hat.
Lassen Sie sich stets die Risiken genau erklären – solange bis sie diese richtig verstanden haben.
Vermeiden Sie die Möglichkeiten von Totalverlusten und streuen Sie breit – sehr, sehr breit.
Gute Berater kennen die Chancen und Risiken ihrer empfohlenen Anlagen genau und können und werden diese auch genau ihren Mandanten erklären.  

Für die Altersvorsorge müssen gewisse Risiken eingegangen werden. Ohne Risiken geht es nicht. Wichtig ist, vor ihnen nicht die Augen zu verschließen, sondern die Augen zu öffnen und sie genau zu betrachten und zu kennen. 

Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
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Sparen direkt beim Chef - warum sich eine kapitalgedeckte betriebliche Altersvorsorge lohnt - Ruhestandsplaner Tobias Kellert

Es gibt kaum eine effizientere Form der Altersvorsorge als eine Betriebsrente. Dabei spart der Arbeitnehmer direkt aus seinem Bruttogehalt regelmäßig für eine lukrative Zusatzrente. Wenn dieses System intelligent eingerichtet wird, ist es für die Mitarbeiter hoch interessant. Wir betrachten heute einmal ein konkretes Beispiel und rechnen die Renditen aus, die dieser Mitarbeiter erzielt. 





Unser Mitarbeiter ist 37 Jahre alt und hat noch genau 30 Jahre bis zum vorgesehenen Rentenbeginn mit 67 Jahren.
Er plant monatlich auf 200 € Bruttogehalt zu verzichten 
und dieses Geld in eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung einzuzahlen. Da der Arbeitgeber auf diese 200 € keine Sozialversicherungsbeiträge mehr zahlen muss, gibt er seine Ersparnis von monatlich 40 € dazu. Damit werden jeden Monat 240 € in die Betriebsrente eingezahlt. Das macht in 30 Jahren 86.400 €.
Unser Arbeitnehmer hat ein Bruttogehalt von 3.000 Euro. Ohne die Entgeltumwandlung hat er ein Nettogehalt von 1.873 Euro (Steuerklasse IV und Kirchensteuer in NRW). Mit der Entgeltumwandlung reduziert sich sein Nettogehalt um rund 100 € auf 1.774 Euro. Der Nettoaufwand für unseren Arbeitnehmer beträgt knapp 100 Euro. Auf dieses Geld verzichtet er für seine Altersvorsorge.
Wir halten fest: Dadurch, dass 100 Euro weniger auf seinem Konto landen, werden monatlich 240 Euro in seine Betriebsrente eingezahlt. Das hört sich schon sehr gut an – doch lassen sie uns mal die Renditen näher betrachten:
Der Arbeitgeber ist klug beraten und hat eine sehr gute Versicherung in seiner Versorgungsordnung vorgesehen:
Diese bietet an: garantiertes Gesamtguthaben zu Rentenbeginn: 105.964 € und bei einer Wertentwicklung des Guthabens von 6,0% ergeben sich 216.556 € zum Rentenbeginn.
Wir rechnen: die Garantieverzinsung auf die eingezahlten Beiträge ergibt 1,33%.
Bezogen auf den Nettoaufwand des Arbeitnehmers erhalten wir eine garantierte Rendite von 6,46%!

Wo bekommt man sonst eine garantierte Rendite von 6,46% zugesichert?
Wenn der Vertrag zu Rentenbeginn tatsächlich die 216.556 € Guthaben aufweist, liegt die Rendite für den Arbeitnehmer bei 10,25%! Eine mögliche Altersrente aus dem Guthaben liegt dann je nach Ausgestaltung bei rund 900-1000 € monatlich. Und das mit 100 € Nettoaufwand monatlich!
Eine sauber eingerichtete Betriebsrente ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sehr interessant und ein weiser Weg zu einer lukrativen Altersversorgung.
Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
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Zinsbindung bei der eigengenutzten Immobilie. Ein Beispiel auf der Praxis - Ruhestandsplaner Tobias Kellert

Für einen meiner Mandanten steht die Anschlussfinanzierung seiner eigengenutzten Immobilie an. Da stellt sich die Frage, wie diese Finanzierung gestaltet werden soll und welche Zinsbindung sich für den Mandaten als vorteilhaft erweist. 

 


Das Objekt in guter Großstadtlage hat einen Wert von über 400.000 €. Die benötigte Kreditsumme beziffert sich auf 210.000 Euro. Das Ehepaar ist Anfang 40 und möchte in spätestens 20 Jahren das Objekt bezahlt haben.
In den letzten 10 Jahren haben sie mit einem Zinssatz von rund 4,5% den Kredit von anfänglich 305.000 € bedient. Mit Tilgung und Sondertilgungen ergibt das eine durchschnittliche Monatliche Belastung von 1752 Euro. Diese Rate wäre weiter tragbar. Da aber auch Geld für die Altersvorsorge aufgewendet werden soll, freuen sich die Mandanten über eine geringere monatliche Belastung.

Ausgehend von dem Wunsch, in 20 Jahren das Objekt bezahlt zu haben, rechnet sich die aktuelle Kondition (Okt 2015, alle Zinssätze nominal, unter 60% Beleihungsauslauf) für eine Finanzierung mit Volltilgung über diesen Zeitraum wie folgt:
20 Jahre, 210.000 € Kredit: 2,19% Sollzins, 1.080 € Rate monatlich.
Das von Kunden ins Gespräch gebrachte Bausparsofortdarlehen kommt nicht in Betracht, da des gegenüber der 20-Jahres-Kondition deutlich teurer ist.
Die Alternativen sind Zinsbindungen von 5,10 oder 15 Jahren. Wir legen immer die gleiche Rate von 1.080 € zugrunde.
Die 15-Jahres-Kondition liegt bei 1,95% Sollzins und ergibt eine Restschuld von 55.257 €. Diese wären dann noch über 5 Jahre zu finanzieren. Völlig offen ist der Zinssatz, zu dem das dann möglich ist. Bis zu einem Zinssatz von 6,65% für die Anschlussfinanzierung stellt sich der Mandant damit besser als mit den 20 Jahren Zinsbindung.
Eine Zinsbindung von 5 Jahren ergibt einen Zins von 1,11% und eine Restschuld von 155.326 €. Wenn eine Anschlussfinanzierung unter 3,14% auf 15 Jahre möglich ist, lohnt sich diese Variante für den Eigentümer. Aber höhere Zinsen schlagen bei der recht hohen Restschuld stärker zu Buche. Wenn der Zinssatz bei 5% läge, ist die monatliche Rate schon um rund 140 € höher.
Eine Finanzierung mit 10 Jahren Zinsbindung kostet 1,5% Zinsen. Damit bleibt nach 10 Jahren eine Restschuld von 104.055 €. Der Zinssatz, den sich der Mandant dann leisten kann liegt bei 4,63% für die verbleibenden 10 Jahre.
Diesen Zinssatz kennt der Kunde von der ersten Finanzierungsphase, die er gerade hinter sich bringt. Das Risiko scheint überschaubar und wir betrachten verschiedene Zins-Szenarien nach 10 Jahren:
Die weitere Finanzierung wäre bei 1,5% möglich: Die Immobilie ist bereits nach 18 Jahren und 7 Monaten schuldenfrei. Das sind 1 Jahr und 5 Monate früher und rund 20.520 € Ersparnis.
Bei 3% ergeben sich 19 Jahre und 2 Monate. Damit spart er 10 Monate und 10.800 €. Bei 6% werden 10 Monate mehr gebraucht.
Das Risiko ist der Mandant gerne gewillt einzugehen. Zumal er auch weiterhin Sondertilgungen für wahrscheinlich hält, die bei allen Varianten mit jährlich zwischen 2.500 und 10.500 € möglich sind.
Bei einer jährlichen Sondertilgung von 3.000 € bleiben nach 10 Jahren noch 71.727 € Restschuld. Mit gleicher Rate und 4,63% Zinsen und weiteren Sondertilgungen ist er nach 15 Jahre und 1 Monat fertig.
Mit der 20-Jahreskondition braucht er ein halbes Jahr länger. Oder anders ausgedrückt, bei dieser Sondertilgung kann er sich sogar einen Zinssatz für die letzten 5,5 Jahre von über 8% leisten.
In seiner gesamten Situation ist er mit den 10 Jahren Zinsbindung sehr gut zwischen Chance und überschaubaren Risiken aufgestellt.
Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
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Donnerstag, 23. Juli 2015

Vermögensfrage aus der Praxis: Wie entschulde ich eine vermietete Immobilie? - Tobias Kellert - Ruhestandsplaner

Einer meiner Mandanten hat mit seiner Frau vor Jahren ein Mehrfamilienhaus in guter Lage erworben und energetisch und technisch auf den neusten Stand gebracht. Nun hat er die Möglichkeit aus der alten Finanzierung mit rund 4,5% Zinsen auszusteigen. Das ist ja absolut sinnvoll und ermöglicht ihm, das Objekt in 20 Jahren und damit rechtzeitig vor Rentenbeginn zu entschulden.
Spannend ist die Frage, wie nun eine neue Finanzierung gestaltet werden kann.
Bei guter Bonität und 20 Jahren Laufzeit liegt der Zins bei ca. 2,0%. 






Seine bisherige monatliche Belastung lag mit einem Prozent Tilgung bei gut 1700 Euro monatlich.
Damit schrieb er mit dem Objekt steuertechnisch ungefähr eine Null.
Die zu finanzierende Summe liegt bei 370.000 Euro.
Ein neues Darlehen, das er über die Laufzeit voll tilgt, hat folgende Parameter:

2% Zinsen und eine monatliche Rate von 1869 Euro. Das sind rund 170 Euro mehr als bisher. Hinzu kommt, dass er jährlich auf Grund der niedrigeren Zinsen rund 5830 Euro mehr Steuer zu zahlen hat und diese Summe von Jahr zu Jahr steigt. Das ergibt eine Belastung von Die Mehrbelastung würde auf damit auf monatlich 655 Euro steigen. Das könnte er sich leisten, will er aber nicht und braucht er auch nicht.
Würde er wieder die steuerliche Neutralität wünschen, würde der Tilgungsanteil entsprechend sinken. Er würde mit einer monatlichen Tilgung von knapp 600 Euro anfangen und nach 20 Jahren stehen dann noch Verbindlichkeiten von 192.700 Euro.
Also stellt sich die Frage nach einer Alternative:
Ein Darlehen mit der Mindesttilgung von 1% ergibt folgende Parameter:
Monatliche Rate von 925 Euro und eine Restschuld von 277.600 Euro.

Nun bleiben ihm, die steuerliche Neutralität wieder festgehalten mtl. 429 zum Ansparen. Das ergibt eine Summe von 103.000 Euro in 20 Jahren. Will er das Geld so anlegen, dass er den Kredit nach 20 Jahren tilgen kann, bräuchte unter Berücksichtigung der Steuer eine Rendite von 8,95%. Die Risiken, die einzugehen sind, um eine solche Rendite zu erzielen, sind aber für ihn verständlicher Weise nicht tragbar.
Er ist gewillt ein Risiko zu tragen, dass eine Rendite von 5,5% ermöglicht.
Damit ergeben sich folgende Zahlen: monatliche Sparrate 750 Euro. und eine monatliche Gesamtbelastung von: Kreditdienst 925 Euro, Sparrate 750 und Steuernachteil von 337 Euro ergeben 2012 Euro monatlich. Das sind zwar 312 Euro mehr als bisher aber verglichen mit dem Volltigerdarlehen 343 Euro monatlich weniger Belastung.

Weil die monatliche Belastung niedriger ist und er den Vorteil hat, dass er sich eine jederzeit verfügbare Liquidität aufbaut, die bei dem Besitz einer Immobilie unabdingbar ist, entscheidet er sich für diese Model.
Es bleibt die Frage wie 5,5 % zu erzielen sind:
Eine auf Sicherheit und geringe Schwankung angelegte Vermögensverwaltung erwirtschaftet nach allen Kosten zurzeit ca. 4% Rendite. Wir rechnen vorsichtig mit 3%.
Über 20 Jahre sind mit einem weltweit investierten, aktiv gemanagten Aktienportfolie vorsichtig geschätzt 8% zu erzielen.
Teilt er seine Summe auf die beiden Anlageformen gleichmäßig auf hat er im Schnitt eine Rendite von 5,5%. Und er hat den Vorteil jederzeit Liquidität zu haben und dann auch je nach Lage am Aktienmarkt sich frei entscheiden zu können, welche der beiden Anlagen er verwendet.
Gegenüber dem Volltilgerdarlehen spart er monatlich 343 Euro. Diese bei 5,5% angelegt ergeben nach 20 Jahren nach Steuern weitere 124.000 Euro. Er hat viele Ideen, wie er dieses Geld verwenden kann.
Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
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Donnerstag, 18. Juni 2015

Für den richtigen Weg bei der Altersvorsorge gibt es keine pauschalen Antworten! - Tobias Kellert - Ruhestandsplaner

Immer wieder werde ich zwischen Tür und Angel gefragt, was denn die richtige Altersvorsorge wäre. Oder Menschen sagen, sie hätten eine Lebensversicherung und einen Riestervertrag, ob sie damit gut aufgestellt sind. Dabei sind die Lebenssituationen genauso individuell wie die Menschen selber. Und da helfen nur maßgeschneiderte Lösungen.
 

 Ein aktuelles Beispiel:
Ein Freiberufler, Mitte 50, stellt fest, dass seine Ansprüche auf der gesetzlichen Rente bei rund 800 Euro monatlich liegen. An privater Vorsorge kommt ungefähr die gleiche Summe dazu. Davon sind Krankenkasse und Pflegeversicherung zu zahlen und die Einkünfte unterliegen der Steuer.
Von seiner inflationsbereinigten Wunschrente von netto 2500 Euro liegt er sehr weit entfernt. Um diese zu erreichen bedarf es großer Anstrengungen und kreativer Lösungen, die sich ein Laie weder selber erarbeiten, noch sinnvoll umsetzen kann.  
Ein anderes aktuelles Beispiel:
Hochschulabsolvent 26 Jahre alt, Ingenieur. Er hat das Berufsleben vor sich und die Familienplanung auch. Damit kann er relativ entspannt, die Altersvorsorge angehen. Wichtig sind hier ganz andere Fragen: Dass er schaut, ob er noch Kredite aus dem Studium zurückführen muss. Und dass er die Existenzbedrohenden Risiken richtig einschätzt und absichert. Wichtig ist ferner, dass er ein Konzept bekommt, das flexibel ist und dass er regelmäßig den Lebenssituationen und damit Finanzsituationen anpassen kann. Und wichtig ist, dass dieser junge Mensch einen Ruhestandsplaner für sich gewinnen kann, der ihn die nächsten Jahrzehnte begleiten wird.
Ein drittes aktuelles Beispiel:
Eine alleinerziehende Mutter (42 Jahre) mit 3 Kindern hat die Scheidung seit einem Jahr hinter sich. Die Unterhaltszahlungen des Vaters sind sehr überschaubar. Sie arbeitet 80% als Industriekauffrau und hat am Ende des Monats nicht wirklich viele Euros übrig für ihre Ruhestandsplanung, die sie aber auch dringend braucht.
Soll sie es bleiben lassen? Das ist die wahrscheinlichste Lösung.
Nein, das braucht sie nicht! Mit einer professionellen Ruhestandsplanung lassen sich auch hier Wege finden. In diesem Fall mit staatlich geförderten Konzepten Ihre Versorgungslücke zu schließen.
Was die 3 Fälle gemeinsam haben:
Alle brauchen eine maßgeschneiderte Ruhestandsplanung. Für alle ist es sinnvoll, jetzt damit anzufangen. Und für alle gibt es eine passende Lösung.

Was die 3 Fälle unterscheidet:
Die Konzepte, die wir für die Mandanten erarbeitet haben, sie so unterschiedlich, dass kein Produkt zweimal vorkommt. Es sind gänzlich verschiedene Wege, die hier einzuschlagen sind. 
Was die 3 Beispiele uns zeigen: 
Passende Lösungen sind maßgeschneidert und eine professionelle Ruhestandsplanung ist unabdingbar, um seine Ziele zu erreichen.
Tobias Kellert
TKF Ruhestandsplaner
Rottstr. 33
52068 Aachen 

Termin:
http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/nettopolicen

Mittwoch, 3. Juni 2015

Die10 INTERESSANTESTEN Finanz-Geheimnisse für Berufseinsteiger - Tobias Kellert - Ruhestandsplaner

Wie Du als Neueinsteiger in die Berufswelt, Fehler vermeidest und die Weichen auch finanziellen Erfolg stellst, erfährst Du in den 10 folgenden Punkten. 





    1. eigenen Ziele und Wünsche: Nimm Dir bewusst Zeit, Deine eigenen finanziellen Ziele und Wünsche zu formulieren. Je genauer Du diese formulieren kannst, desto besser wird Dein Finanzkonzept; denn dann kann es individuell erstellt werden und wird dazu führen, dass Du Deine Ziele und Wünsche erreichst.
    2. Girokonto: Viele Onlinebanken bieten kostenfreie Girokonten und Kreditkarten für Berufstätige. Wer sich mit Online-banking anfreunden kann, ist hier sehr gut aufgehoben. Bargeld kann oft an vielen Automaten abgehoben werden.
    3. Bafög und Studienkredite: Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick über Deine vorhandenen Verbindlichkeiten beim Bafög, anderen Banken oder auch privat. Schreibe alles auf eine Liste und vermerke Dir auch, wann und wie viel zurückzuzahlen ist und welche monatliche Belastung das für Dich ergibt.
    4. Rücklagen: Wenn Du die zum Berufseinstieg unabdingbaren Anschaffungen (z.B. geeignete Kleidung) bestritten hast, dann fange an Dir ein kleines finanzielles Polster anzusparen. Damit kannst Du immer flexibel reagieren, wenn größere Ausgaben anstehen. In der Praxis haben sich
    2-3 Nettogehälter als sinnvoll erwiesen.

    5. Existenzbedrohende Risiken: Es ist unabdingbar, die Risiken, die Dich in Deiner Existenz bedrohen, abzusichern. Dazu gehört eine Privathaftpflicht mit Forderungsausfall (ggf. auch Berufs- oder Diensthaftpflicht) und die Absicherung Deiner Arbeitskraft, mir der Du Dein Einkommen verdienst. Hier ist professioneller Rat sehr hilfreich.
    6. Risikoabsicherung und Kapitalanlage trennen: Versicherungslösungen, die neben einer Risikoabsicherung (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung) noch einen Sparvertrag beinhalten sind in aller Regel super für die Gesellschaft aber nachteilig für den Kunden. Es macht eigentlich immer Sinn die Risiko-absicherung vom Sparvorgang zu trennen. Dann kann der Sparvorgang auch so flexibel wie möglich gehalten werden.
    7. staatliche Förderungen: Private Altersvorsorge wird teilweise staatlich gefördert. Dies betrifft u.a. die sogenannte Risterrente. Es ist oft sinnvoll die staatlichen Förderungen mit einzuplanen und mit geeigneten, flexiblen Lösungen für die eigene Ruhestandsplanung zu nutzen. Auch hier ist professioneller Rat sehr hilfreich.
    8. individuell notwendige Rendite: bei der Erstellung der Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung müssen Steuern und Inflation in der Sparphase und in der Ruhestandsphase berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich eine individuell notwendige Rendite, die für Dich ermittelt werden sollte.
    9. geeignete Kapitalanlagen: Um deine (finanziellen) Ziele und Wünsche zu
    erreichen, sollten passende Kapitalanlagen gewählt werden, die zum einen flexibel genug sind und zum anderen geeignet sind, die notwendige Rendite zu erzielen.

    10. regelmäßige Überprüfung: Ein einmal aufgestelltes Konzept sollte regelmäßig (alle 1-2 Jahre) überprüft werden: Lebensumstände und eigene Ziele und Wünsche ändern sich genauso wie gesetzliche Vorgaben und Märkte. Die eigene Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung können, wenn sie flexibel sind, angepasst werden.
    Tobias Kellert
    TKF Ruhestandsplaner
    Rottstr. 33
    52068 Aachen

    Termin:
    http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/nettopolicen

Freitag, 22. Mai 2015

Die 10 INTERESSANTESTEN Finanz-Geheimnisse für Berufseinsteiger - Tobias Kellert - Ruhestandsplaner

Wie Du als Neueinsteiger in die Berufswelt, Fehler vermeidest und die Weichen auch finanziellen Erfolg stellst, erfährst Du in den 10 folgenden Punkten. 





1. eigenen Ziele und Wünsche: Nimm Dir bewusst Zeit, Deine eigenen finanziellen Ziele und Wünsche zu formulieren. Je genauer Du diese formulieren kannst, desto besser wird Dein Finanzkonzept; denn dann kann es individuell erstellt werden und wird dazu führen, dass Du Deine Ziele und Wünsche erreichst.

2. Girokonto: Viele Onlinebanken bieten kostenfreie Girokonten und Kreditkarten für Berufstätige. Wer sich mit Online-banking anfreunden kann, ist hier sehr gut aufgehoben. Bargeld kann oft an vielen Automaten abgehoben werden.

3. Bafög und Studienkredite: Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick über Deine vorhandenen Verbindlichkeiten beim Bafög, anderen Banken oder auch privat. Schreibe alles auf eine Liste und vermerke Dir auch, wann und wie viel zurückzuzahlen ist und welche monatliche Belastung das für Dich ergibt.

4. Rücklagen: Wenn Du die zum Berufseinstieg unabdingbaren Anschaffungen (z.B. geeignete Kleidung) bestritten hast, dann fange an Dir ein kleines finanzielles Polster anzusparen. Damit kannst Du immer flexibel reagieren, wenn größere Ausgaben anstehen. In der Praxis haben sich
2-3 Nettogehälter als sinnvoll erwiesen.

5. Existenzbedrohende Risiken: Es ist unabdingbar, die Risiken, die Dich in Deiner Existenz bedrohen, abzusichern. Dazu gehört eine Privathaftpflicht mit Forderungsausfall (ggf. auch Berufs- oder Diensthaftpflicht) und die Absicherung Deiner Arbeitskraft, mir der Du Dein Einkommen verdienst. Hier ist professioneller Rat sehr hilfreich.

6. Risikoabsicherung und Kapitalanlage trennen: Versicherungslösungen, die neben einer Risikoabsicherung (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung) noch einen Sparvertrag beinhalten sind in aller Regel super für die Gesellschaft aber nachteilig für den Kunden. Es macht eigentlich immer Sinn die Risiko-absicherung vom Sparvorgang zu trennen. Dann kann der Sparvorgang auch so flexibel wie möglich gehalten werden.

7. staatliche Förderungen: Private Altersvorsorge wird teilweise staatlich gefördert. Dies betrifft u.a. die sogenannte Risterrente. Es ist oft sinnvoll die staatlichen Förderungen mit einzuplanen und mit geeigneten, flexiblen Lösungen für die eigene Ruhestandsplanung zu nutzen. Auch hier ist professioneller Rat sehr hilfreich.

8. individuell notwendige Rendite: bei der Erstellung der Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung müssen Steuern und Inflation in der Sparphase und in der Ruhestandsphase berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich eine individuell notwendige Rendite, die für Dich ermittelt werden sollte.

9. geeignete Kapitalanlagen: Um deine (finanziellen) Ziele und Wünsche zu
erreichen, sollten passende Kapitalanlagen gewählt werden, die zum einen flexibel genug sind und zum anderen geeignet sind, die notwendige Rendite zu erzielen.

10. regelmäßige Überprüfung: Ein einmal aufgestelltes Konzept sollte regelmäßig (alle 1-2 Jahre) überprüft werden: Lebensumstände und eigene Ziele und Wünsche ändern sich genauso wie gesetzliche Vorgaben und Märkte. Die eigene Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung können, wenn sie flexibel sind, angepasst werden.

Tobias Kellert
TKF - Ruhestandsplaner
Franz-Marc-Str. 5
52076 Aachen

Termin:
http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/nettopolicen