In diesen Tagen geht es wieder durch die Presse: die EZB (Europäische
Zentralbank) hält an ihrer Niedrigzinspolitik fest, sie flutet weiter
die Märkte mit frischem, billigen Geld indem sie Staatsanleihen
aufkauft. Banken, die ihr Geld bei der EZB parken, zahlen Strafzinsen.
Die Allianzversicherung rät vom Abschluss klassischer
Lebensversicherungen ab.
Das alles hat einen großen Einfluss auf den gemeinen Bürger, seinen
Vermögensaufbau und seine Altersvorsorge bzw. Ruhestandsplanung. Ich
möchte heute weniger die Volkswirtschaftlichen Vor und Nachteile
erörtern, sondern viel mehr über die Bedeutung für den privaten Haushalt
diskutieren. Es gibt dabei – wie so oft im Leben – Vorteile und Nachteile.
Immer öfters gerate ich an Menschen, die ihre Depots selber
zusammenstellen und sich selber um ihre Depots „kümmern“. Dabei habe
ich in letzten mehr als 10 Jahren kein einziges Depot gezeigt bekommen, das sich
besser entwickelt hat als die Portfoliodienstleistungen, die ich meinen
Mandanten empfehle. Ja, aktives Management kostet Geld! Immer, wenn jemand professionell
für mich arbeitet, möchte er vergütet werden. Ja, auch wir verdienen am
aktiven Management Geld – nur so können wir unsere Mandanten
langfristig und nachhaltig betreuen! Dass aktives Management Geld
kostet, ist einer der Hauptargumente, die gegen jenes vorgebracht
werden.
Dieses Argument ist aber wenig stichhaltig, wenn man
sieht, dass aktives Management einen echten Mehrwert liefert. Lassen Sie
uns diesen Benefit mal anschauen: Risiken minimieren Sie suchen sich einzelne Fonds, einzelne Aktien, einzelne Anlagen heraus: Wissen
Sie genau, welche Risiken Sie eingehen? Wissen Sie was in den Anlagen
steckt? Wissen Sie wie gemanagt wird? Wissen Sie, welche Risiken sie
vielleicht sogar kumulieren?
In aller Regel, so meine langjährige Erfahrung, wissen die meisten genau das nicht.
Viele
suchen sich einen Fond aus und bleiben dabei. Ob dieser noch das
richtige macht und erfolgreich ist oder mittlerweile ungeeignet ist,
wird nicht überprüft oder ist auch schwer zu überprüfen. Und was wäre
die richtige Alternative? Fragen über Fragen.
Professionelle Portfoliodienstleitungen minimieren die Risikien.
Management ist da Ein
professionelles Management kümmert sich auch um Ihr Geld, wenn Sie im
Urlaub sind, oder krank oder mit anderen Dingen beschäftigt sind. Es hat
auch Informationsquellen, die dem gemeinen Menschen nicht zur Verfügung
stehen.
Und ein Management kann handeln. Und handelt auch zeitnah und im Sinne der Mandanten, die ihr Geld anvertrauen.
Viel bessere Ergebnisse Das zweite immer wieder vorgebrachte Argument lautet, dass das aktive Management nicht immer den Index schlägt.
Nun
ist es im Leben immer so, dass es Menschen gibt, die
unterdurchschnittlich effektiv ihre Arbeit verrichten. In jeder Branche,
in jedem Land. So halt auch bei der Vermögensverwaltung. Aber es gibt
auch immer Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Und wir leben immer
noch in einem freien Land und können uns aussuchen, mit wem wir
erfolgreich zusammen arbeiten wollen.
Es gibt auch Verwalter und
Systeme, die erfolgreich arbeiten und dieses seit vielen Jahren erwiesen
haben. Genau mit denen arbeiten wir zusammen – zum Wohle unserer
Mandanten. Dabei ist es wichtiger die richtigen Konzepte zu wählen
als einzelne Köpfe. Denn Menschen sind austauschbar und werden auch
ausgetauscht. Aber Strategien und Konzepte können unabhängig von
Einzelpersonen durchgeführt werden und sind damit langfristig
nachhaltiger und erfolgreicher als eine One-Man-Show und sei sie auch
noch so gut vermarktet.
Mir wurden in den letzten Jahren
etliche selbst verwaltete Depots gezeigt. Bei all diesen selbst
verwalteten Depots – ob nun mit Aktien, mit Anleihen, mit Fonds, mit
Mischfonds, mit ETF´s oder womit auch immer – war keines dabei, das
erfolgreicher war, als unsere Portfoliodienstleistungen in den jeweils
gleichen Risikoklassen. Das ist meine langfristige Beratererfahrung!
Freiheit: Zeit, viel Zeit: Die
Tage rief mich ein Mandant an und meinte, er hätte Geld in sein Depot
eingezahlt, ich solle das entsprechend der Vorgaben anlegen. Er wäre
sehr froh, dass sich Profis darum kümmern, dann könne er sich auf die
Sachen konzentrieren, die ihm am Herzen liegen. Er führe am Wochenende
mit seinen Jugendlichen auf Lager.
So ist es. Wir haben jede
Stunde nur einmal. Zu wissen, dass wichtige Dinge des Lebens in guten
Händen sind, schenkt eine große Freiheit: Freiheit für Menschen, die
einem am Herzen liegen, Freiheit für Aufgaben, die sonst keiner machen
kann, Freiheit für Hobbies, die Spaß machen und entspannen.
Diese Freiheit kann so kostbar sein und ich gönne sie jedem. Diejenigen,
die sich selber aktiv um ihre Anlagen kümmern wollen, müssen und werden
sehr viel Zeit und Ehrgeiz in diese Angelegenheit stecken und dennoch
nicht die Professionalität erreichen, die eine ganze Mannschaft an
erfolgreichen Profis bieten kann. Wollen sie den Preis bezahlen?
Profis für Profis Sie
sind Profi auf Ihrem Gebiet. Vielleicht als Chirurg und können
hervorragend Organe transplantieren, oder als Ingenieur und können
hochwertige Maschinen entwickeln und vertreiben. Oder als Lehrer und
begeistern die Schüler mit einem wertigen, kurzweiligen Unterricht.
Oder, oder, oder…. Mit ihrer Professionalität verdienen sie ihr Geld.
Zurecht!
Wer Profi ist in seinem Gebiet, weiß auch zu schätzen,
dass andere Menschen in anderen Gebieten ihre Profession haben. Und er
weiß diese für sich zu nutzen. Wahre Profis lassen Profis ran! So
funktioniert eine ganze arbeitsteilige Gesellschaft überaus erfolgreich.
Deswegen
stehen wir mit unserem Knowhow und unseren Vermögensmanagern gerne und
langfristig zur Seite. Als Profi für Profis, die Profis zu schätzen
wissen. Tobias Kellert TKF Ruhestandsplaner Rottstr. 33 52068 Aachen
Je früher mit der Altersvorsorge angefangen wird, desto
einfacher ist die finanzielle Freiheit im Alter zu erreichen. Die Chancen eines
frühen Einstiegs sind enorm.
Dennoch hört man immer wieder, es könne auch später ein Einstieg in die
Altersvorsorge erfolgen. Das ist
richtig, hat aber Auswirkungen, die bei näherer Betrachtung überraschen werden.
Diese Betrachtung wollen wir an einem Beispiel vornehmen:
Ein heute 27-jähriger Berufseinsteiger hat vor einen Jahr
die Hochschule verlassen und angefangen zu arbeiten. Er ist mit einem für Hochschulabsolventen gewöhnlichen Jahresgehalt von 42.000 € in den Beruf
eingestiegen. Das ergibt ein monatliches Nettogehalt von rund 2160 € (Steuerklasse
I, keine Kirchensteuer).
Er plant damit, ab Rentenbeginn monatlich eine Kaufkraft von
rund 800 € (1000 € brutto) aus einer privaten Altersvorsorge zur Verfügung zu
haben. Bei 2% Inflation ergibt das einen Betrag von 2208 €. Dafür ist ein Kapital von 600.000 € zum Rentenbeginn
mit 67 Jahren notwendig. (Annahme:
weitere 30 Jahre Lebenserwartung und Rendite 2% über Inflation im Rentenalter).
Mit dem Garantiezins einer Lebensversicherung oder
Rentenversicherung erhalten wir eine monatliche Sparrate von 966 €. Dieses Konzept
ist für den Berufseinsteiger nicht dauerhaft tragbar. Also rechnen wir mit 5% Rendite. Das ergibt eine Rate von
405 € monatlich.
Bei 6% Rendite sind es 315 €, die monatlich gespart werden müssen. Das
erscheint ihm ein sinnvolles Konzept.
Würde er statt mit 27 Jahren ein Jahr später anfangen,
steigt die Rate bereits auf 336 €. Das eine Jahr mehr kostet ihn bereits 21
Euro jeden Monat! Wartet er 5 Jahre steigt die monatliche Rate auf 437 €. Das sind
schon 122 € mehr – jeden Monat.
Mit 37 Jahren ist eine Sparrate von 616 € fällig, mit 42
Jahren sind es 887 €. Mit 47 Jahren sind es 1323 €.
Wir halten fest: mit jeden 10 Jahren warten verdoppelt sich
ungefähr die Sparrate.
Nun wäre die Alternative, statt der Rate das Risiko zu
verändern und damit mehr Rendite zu erzielen. Ein Jahr mit dem Einstieg zu warten erhöht die notwendige
Rendite von 6% auf 6,26%!
Die ersten 5 Jahre nicht zu sparen, sorgt dafür dass eine Rendite von rund 7,5
% notwendig wird, nach 10 Jahren sind es 9,6 %.
Unser Berufseinsteiger sieht den
Zusammenhang unmittelbar ein und fängt jetzt mit der Altersvorsorge an. Höhere
Risiken möchte er nicht eingehen. Und eine deutlich größere Sparrate kann er
mit einem direkten Einstieg vermeiden. Wie er seinen Sparvorgang für ihn ideal und damit
steueroptimiert und flexibel gestalten kann, bespricht er mit seinem
Ruhestandsplaner. Tobias Kellert TKF Ruhestandsplaner Rottstr. 33 52068 Aachen Termin: http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/
Es gibt kaum eine effizientere Form der Altersvorsorge als eine Betriebsrente. Dabei spart der Arbeitnehmer direkt aus seinem Bruttogehalt regelmäßig für eine lukrative Zusatzrente. Wenn dieses System intelligent eingerichtet wird, ist es für die Mitarbeiter hoch interessant. Wir betrachten heute einmal ein konkretes Beispiel und rechnen die Renditen aus, die dieser Mitarbeiter erzielt.
Unser Mitarbeiter ist 37 Jahre alt und hat noch genau 30 Jahre bis zum vorgesehenen Rentenbeginn mit 67 Jahren. Er plant monatlich auf 200 € Bruttogehalt zu verzichten und dieses Geld in eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung einzuzahlen. Da der Arbeitgeber auf diese 200 € keine Sozialversicherungsbeiträge mehr zahlen muss, gibt er seine Ersparnis von monatlich 40 € dazu. Damit werden jeden Monat 240 € in die Betriebsrente eingezahlt. Das macht in 30 Jahren 86.400 €. Unser Arbeitnehmer hat ein Bruttogehalt von 3.000 Euro. Ohne die Entgeltumwandlung hat er ein Nettogehalt von 1.873 Euro (Steuerklasse IV und Kirchensteuer in NRW). Mit der Entgeltumwandlung reduziert sich sein Nettogehalt um rund 100 € auf 1.774 Euro. Der Nettoaufwand für unseren Arbeitnehmer beträgt knapp 100 Euro. Auf dieses Geld verzichtet er für seine Altersvorsorge.
Wir halten fest: Dadurch, dass 100 Euro weniger auf seinem Konto landen, werden monatlich 240 Euro in seine Betriebsrente eingezahlt. Das hört sich schon sehr gut an – doch lassen sie uns mal die Renditen näher betrachten:
Der Arbeitgeber ist klug beraten und hat eine sehr gute Versicherung in seiner Versorgungsordnung vorgesehen: Diese bietet an: garantiertes Gesamtguthaben zu Rentenbeginn: 105.964 € und bei einer Wertentwicklung des Guthabens von 6,0% ergeben sich 216.556 € zum Rentenbeginn. Wir rechnen: die Garantieverzinsung auf die eingezahlten Beiträge ergibt 1,33%. Bezogen auf den Nettoaufwand des Arbeitnehmers erhalten wir eine garantierte Rendite von 6,46%! Wo bekommt man sonst eine garantierte Rendite von 6,46% zugesichert? Wenn der Vertrag zu Rentenbeginn tatsächlich die 216.556 € Guthaben aufweist, liegt die Rendite für den Arbeitnehmer bei 10,25%! Eine mögliche Altersrente aus dem Guthaben liegt dann je nach Ausgestaltung bei rund 900-1000 € monatlich. Und das mit 100 € Nettoaufwand monatlich! Eine sauber eingerichtete Betriebsrente ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sehr interessant und ein weiser Weg zu einer lukrativen Altersversorgung. Tobias Kellert TKF Ruhestandsplaner Rottstr. 33 52068 Aachen Termin: http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/geld-anlegen
Für einen meiner Mandanten steht die Anschlussfinanzierung seiner eigengenutzten Immobilie an. Da stellt sich die Frage, wie diese Finanzierung gestaltet werden soll und welche Zinsbindung sich für den Mandaten als vorteilhaft erweist.
Das Objekt in guter Großstadtlage hat einen Wert von über 400.000 €. Die benötigte Kreditsumme beziffert sich auf 210.000 Euro. Das Ehepaar ist Anfang 40 und möchte in spätestens 20 Jahren das Objekt bezahlt haben. In den letzten 10 Jahren haben sie mit einem Zinssatz von rund 4,5% den Kredit von anfänglich 305.000 € bedient. Mit Tilgung und Sondertilgungen ergibt das eine durchschnittliche Monatliche Belastung von 1752 Euro. Diese Rate wäre weiter tragbar. Da aber auch Geld für die Altersvorsorge aufgewendet werden soll, freuen sich die Mandanten über eine geringere monatliche Belastung. Ausgehend von dem Wunsch, in 20 Jahren das Objekt bezahlt zu haben, rechnet sich die aktuelle Kondition (Okt 2015, alle Zinssätze nominal, unter 60% Beleihungsauslauf) für eine Finanzierung mit Volltilgung über diesen Zeitraum wie folgt: 20 Jahre, 210.000 € Kredit: 2,19% Sollzins, 1.080 € Rate monatlich. Das von Kunden ins Gespräch gebrachte Bausparsofortdarlehen kommt nicht in Betracht, da des gegenüber der 20-Jahres-Kondition deutlich teurer ist. Die Alternativen sind Zinsbindungen von 5,10 oder 15 Jahren. Wir legen immer die gleiche Rate von 1.080 € zugrunde. Die 15-Jahres-Kondition liegt bei 1,95% Sollzins und ergibt eine Restschuld von 55.257 €. Diese wären dann noch über 5 Jahre zu finanzieren. Völlig offen ist der Zinssatz, zu dem das dann möglich ist. Bis zu einem Zinssatz von 6,65% für die Anschlussfinanzierung stellt sich der Mandant damit besser als mit den 20 Jahren Zinsbindung. Eine Zinsbindung von 5 Jahren ergibt einen Zins von 1,11% und eine Restschuld von 155.326 €. Wenn eine Anschlussfinanzierung unter 3,14% auf 15 Jahre möglich ist, lohnt sich diese Variante für den Eigentümer. Aber höhere Zinsen schlagen bei der recht hohen Restschuld stärker zu Buche. Wenn der Zinssatz bei 5% läge, ist die monatliche Rate schon um rund 140 € höher. Eine Finanzierung mit 10 Jahren Zinsbindung kostet 1,5% Zinsen. Damit bleibt nach 10 Jahren eine Restschuld von 104.055 €. Der Zinssatz, den sich der Mandant dann leisten kann liegt bei 4,63% für die verbleibenden 10 Jahre. Diesen Zinssatz kennt der Kunde von der ersten Finanzierungsphase, die er gerade hinter sich bringt. Das Risiko scheint überschaubar und wir betrachten verschiedene Zins-Szenarien nach 10 Jahren: Die weitere Finanzierung wäre bei 1,5% möglich: Die Immobilie ist bereits nach 18 Jahren und 7 Monaten schuldenfrei. Das sind 1 Jahr und 5 Monate früher und rund 20.520 € Ersparnis. Bei 3% ergeben sich 19 Jahre und 2 Monate. Damit spart er 10 Monate und 10.800 €. Bei 6% werden 10 Monate mehr gebraucht. Das Risiko ist der Mandant gerne gewillt einzugehen. Zumal er auch weiterhin Sondertilgungen für wahrscheinlich hält, die bei allen Varianten mit jährlich zwischen 2.500 und 10.500 € möglich sind. Bei einer jährlichen Sondertilgung von 3.000 € bleiben nach 10 Jahren noch 71.727 € Restschuld. Mit gleicher Rate und 4,63% Zinsen und weiteren Sondertilgungen ist er nach 15 Jahre und 1 Monat fertig. Mit der 20-Jahreskondition braucht er ein halbes Jahr länger. Oder anders ausgedrückt, bei dieser Sondertilgung kann er sich sogar einen Zinssatz für die letzten 5,5 Jahre von über 8% leisten.
In seiner gesamten Situation ist er mit den 10 Jahren Zinsbindung sehr gut zwischen Chance und überschaubaren Risiken aufgestellt.
Einer meiner Mandanten hat mit seiner Frau vor Jahren ein Mehrfamilienhaus in guter Lage erworben und energetisch und technisch auf den neusten Stand gebracht. Nun hat er die Möglichkeit aus der alten Finanzierung mit rund 4,5% Zinsen auszusteigen. Das ist ja absolut sinnvoll und ermöglicht ihm, das Objekt in 20 Jahren und damit rechtzeitig vor Rentenbeginn zu entschulden. Spannend ist die Frage, wie nun eine neue Finanzierung gestaltet werden kann. Bei guter Bonität und 20 Jahren Laufzeit liegt der Zins bei ca. 2,0%.
Seine bisherige monatliche Belastung lag mit einem Prozent Tilgung bei gut 1700 Euro monatlich. Damit schrieb er mit dem Objekt steuertechnisch ungefähr eine Null. Die zu finanzierende Summe liegt bei 370.000 Euro. Ein neues Darlehen, das er über die Laufzeit voll tilgt, hat folgende Parameter: 2% Zinsen und eine monatliche Rate von 1869 Euro. Das sind rund 170 Euro mehr als bisher. Hinzu kommt, dass er jährlich auf Grund der niedrigeren Zinsen rund 5830 Euro mehr Steuer zu zahlen hat und diese Summe von Jahr zu Jahr steigt. Das ergibt eine Belastung von Die Mehrbelastung würde auf damit auf monatlich 655 Euro steigen. Das könnte er sich leisten, will er aber nicht und braucht er auch nicht. Würde er wieder die steuerliche Neutralität wünschen, würde der Tilgungsanteil entsprechend sinken. Er würde mit einer monatlichen Tilgung von knapp 600 Euro anfangen und nach 20 Jahren stehen dann noch Verbindlichkeiten von 192.700 Euro. Also stellt sich die Frage nach einer Alternative: Ein Darlehen mit der Mindesttilgung von 1% ergibt folgende Parameter: Monatliche Rate von 925 Euro und eine Restschuld von 277.600 Euro. Nun bleiben ihm, die steuerliche Neutralität wieder festgehalten mtl. 429 zum Ansparen. Das ergibt eine Summe von 103.000 Euro in 20 Jahren. Will er das Geld so anlegen, dass er den Kredit nach 20 Jahren tilgen kann, bräuchte unter Berücksichtigung der Steuer eine Rendite von 8,95%. Die Risiken, die einzugehen sind, um eine solche Rendite zu erzielen, sind aber für ihn verständlicher Weise nicht tragbar. Er ist gewillt ein Risiko zu tragen, dass eine Rendite von 5,5% ermöglicht. Damit ergeben sich folgende Zahlen: monatliche Sparrate 750 Euro. und eine monatliche Gesamtbelastung von: Kreditdienst 925 Euro, Sparrate 750 und Steuernachteil von 337 Euro ergeben 2012 Euro monatlich. Das sind zwar 312 Euro mehr als bisher aber verglichen mit dem Volltigerdarlehen 343 Euro monatlich weniger Belastung. Weil die monatliche Belastung niedriger ist und er den Vorteil hat, dass er sich eine jederzeit verfügbare Liquidität aufbaut, die bei dem Besitz einer Immobilie unabdingbar ist, entscheidet er sich für diese Model. Es bleibt die Frage wie 5,5 % zu erzielen sind: Eine auf Sicherheit und geringe Schwankung angelegte Vermögensverwaltung erwirtschaftet nach allen Kosten zurzeit ca. 4% Rendite. Wir rechnen vorsichtig mit 3%.
Über 20 Jahre sind mit einem weltweit investierten, aktiv gemanagten Aktienportfolie vorsichtig geschätzt 8% zu erzielen.
Teilt er seine Summe auf die beiden Anlageformen gleichmäßig auf hat er im Schnitt eine Rendite von 5,5%. Und er hat den Vorteil jederzeit Liquidität zu haben und dann auch je nach Lage am Aktienmarkt sich frei entscheiden zu können, welche der beiden Anlagen er verwendet. Gegenüber dem Volltilgerdarlehen spart er monatlich 343 Euro. Diese bei 5,5% angelegt ergeben nach 20 Jahren nach Steuern weitere 124.000 Euro. Er hat viele Ideen, wie er dieses Geld verwenden kann. Tobias Kellert TKF Ruhestandsplaner Rottstr. 33 52068 Aachen Termin: http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/geld-anlegen
Wie Du als Neueinsteiger in die Berufswelt, Fehler vermeidest und die
Weichen auch finanziellen Erfolg stellst, erfährst Du in den 10
folgenden Punkten.
1. eigenen Ziele und Wünsche: Nimm
Dir bewusst Zeit, Deine eigenen finanziellen Ziele und Wünsche zu
formulieren. Je genauer Du diese formulieren kannst, desto besser wird
Dein Finanzkonzept; denn dann kann es individuell erstellt werden und
wird dazu führen, dass Du Deine Ziele und Wünsche erreichst. 2. Girokonto:
Viele Onlinebanken bieten kostenfreie Girokonten und Kreditkarten für
Berufstätige. Wer sich mit Online-banking anfreunden kann, ist hier sehr
gut aufgehoben. Bargeld kann oft an vielen Automaten abgehoben werden. 3. Bafög und Studienkredite:
Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick über Deine
vorhandenen Verbindlichkeiten beim Bafög, anderen Banken oder auch
privat. Schreibe alles auf eine Liste und vermerke Dir auch, wann und
wie viel zurückzuzahlen ist und welche monatliche Belastung das für Dich
ergibt. 4. Rücklagen: Wenn Du die zum
Berufseinstieg unabdingbaren Anschaffungen (z.B. geeignete Kleidung)
bestritten hast, dann fange an Dir ein kleines finanzielles Polster
anzusparen. Damit kannst Du immer flexibel reagieren, wenn größere
Ausgaben anstehen. In der Praxis haben sich 2-3 Nettogehälter als sinnvoll erwiesen. 5. Existenzbedrohende Risiken:
Es ist unabdingbar, die Risiken, die Dich in Deiner Existenz bedrohen,
abzusichern. Dazu gehört eine Privathaftpflicht mit Forderungsausfall
(ggf. auch Berufs- oder Diensthaftpflicht) und die Absicherung Deiner
Arbeitskraft, mir der Du Dein Einkommen verdienst. Hier ist
professioneller Rat sehr hilfreich. 6. Risikoabsicherung und Kapitalanlage trennen:
Versicherungslösungen, die neben einer Risikoabsicherung (z.B.
Berufsunfähigkeitsversicherung) noch einen Sparvertrag beinhalten sind
in aller Regel super für die Gesellschaft aber nachteilig für den
Kunden. Es macht eigentlich immer Sinn die Risiko-absicherung vom
Sparvorgang zu trennen. Dann kann der Sparvorgang auch so flexibel wie
möglich gehalten werden. 7. staatliche Förderungen:
Private Altersvorsorge wird teilweise staatlich gefördert.
Dies betrifft u.a. die sogenannte Risterrente. Es ist oft sinnvoll die
staatlichen Förderungen mit einzuplanen und mit geeigneten, flexiblen
Lösungen für die eigene Ruhestandsplanung zu nutzen. Auch hier ist
professioneller Rat sehr hilfreich. 8. individuell notwendige Rendite:
bei der Erstellung der Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung müssen
Steuern und Inflation in der Sparphase und in der Ruhestandsphase
berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich eine individuell
notwendige Rendite, die für Dich ermittelt werden sollte. 9. geeignete Kapitalanlagen: Um deine (finanziellen) Ziele und Wünsche zu erreichen,
sollten passende Kapitalanlagen gewählt werden, die zum einen
flexibel genug sind und zum anderen geeignet sind, die notwendige
Rendite zu erzielen. 10. regelmäßige Überprüfung:
Ein einmal aufgestelltes Konzept sollte regelmäßig (alle 1-2 Jahre)
überprüft werden: Lebensumstände und eigene Ziele und Wünsche ändern
sich genauso wie gesetzliche Vorgaben und Märkte. Die
eigene Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung können, wenn sie flexibel
sind, angepasst werden. Tobias Kellert TKF Ruhestandsplaner Rottstr. 33 52068 Aachen Termin: http://tobiaskellert.goldener-ruhestand.de/nettopolicen
Wie Du als Neueinsteiger in die Berufswelt, Fehler vermeidest und die
Weichen auch finanziellen Erfolg stellst, erfährst Du in den 10
folgenden Punkten. 1. eigenen Ziele und Wünsche: Nimm Dir bewusst Zeit, Deine
eigenen finanziellen Ziele und Wünsche zu formulieren. Je genauer Du
diese formulieren kannst, desto besser wird Dein Finanzkonzept; denn
dann kann es individuell erstellt werden und wird dazu führen, dass
Du Deine Ziele und Wünsche erreichst.
2. Girokonto:
Viele Onlinebanken bieten kostenfreie Girokonten und Kreditkarten für
Berufstätige. Wer sich mit Online-banking anfreunden kann, ist hier sehr
gut aufgehoben. Bargeld kann oft an vielen Automaten abgehoben werden.
3. Bafög und Studienkredite:
Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick über Deine
vorhandenen Verbindlichkeiten beim Bafög, anderen Banken oder auch
privat. Schreibe alles auf eine Liste und vermerke Dir auch, wann und
wie viel zurückzuzahlen ist und welche monatliche Belastung das für Dich
ergibt.
4. Rücklagen: Wenn Du die zum
Berufseinstieg unabdingbaren Anschaffungen (z.B. geeignete Kleidung)
bestritten hast, dann fange an Dir ein kleines finanzielles Polster
anzusparen. Damit kannst Du immer flexibel reagieren, wenn größere
Ausgaben anstehen. In der Praxis haben sich 2-3 Nettogehälter als sinnvoll erwiesen.
5. Existenzbedrohende Risiken:
Es ist unabdingbar, die Risiken, die Dich in Deiner Existenz bedrohen,
abzusichern. Dazu gehört eine Privathaftpflicht mit Forderungsausfall
(ggf. auch Berufs- oder Diensthaftpflicht) und die Absicherung Deiner
Arbeitskraft, mir der Du Dein Einkommen verdienst. Hier ist
professioneller Rat sehr hilfreich.
6. Risikoabsicherung und Kapitalanlage trennen:
Versicherungslösungen, die neben einer Risikoabsicherung (z.B.
Berufsunfähigkeitsversicherung) noch einen Sparvertrag beinhalten sind
in aller Regel super für die Gesellschaft aber nachteilig für den
Kunden. Es macht eigentlich immer Sinn die Risiko-absicherung vom
Sparvorgang zu trennen. Dann kann der Sparvorgang auch so flexibel wie
möglich gehalten werden.
7. staatliche Förderungen:
Private Altersvorsorge wird teilweise staatlich gefördert.
Dies betrifft u.a. die sogenannte Risterrente. Es ist oft sinnvoll die
staatlichen Förderungen mit einzuplanen und mit geeigneten, flexiblen
Lösungen für die eigene Ruhestandsplanung zu nutzen. Auch hier ist
professioneller Rat sehr hilfreich.
8. individuell notwendige Rendite:
bei der Erstellung der Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung müssen
Steuern und Inflation in der Sparphase und in der Ruhestandsphase
berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich eine individuell
notwendige Rendite, die für Dich ermittelt werden sollte.
9. geeignete Kapitalanlagen: Um deine (finanziellen) Ziele und Wünsche zu erreichen,
sollten passende Kapitalanlagen gewählt werden, die zum einen
flexibel genug sind und zum anderen geeignet sind, die notwendige
Rendite zu erzielen.
10. regelmäßige Überprüfung:
Ein einmal aufgestelltes Konzept sollte regelmäßig (alle 1-2 Jahre)
überprüft werden: Lebensumstände und eigene Ziele und Wünsche ändern
sich genauso wie gesetzliche Vorgaben und Märkte. Die
eigene Lebensfinanz- und Ruhestandsplanung können, wenn sie flexibel
sind, angepasst werden.